Prüfdrosseln

Prüfdrosseln

Induktive Lasten - die individuellen Komponenten

Induktive Lasten sind in der Regel Komponenten, die speziell auf die Anwendung ausgelegt werden.

Der Grund hierfür liegt in den dafür geltenden Normen, welche nicht nur die Prüfungen, sondern auch die Prüfaufbauten und -abläufe beschreiben. Die Induktivitäten sind speziell auf den Anwendungsbereich angepasst, so dass keine überdimensionierten Bauteile eingesetzt werden. Induktive Lasteinheiten werden verwendet, wenn Stromversorgungen oder sonstige Prüflinge, wie z.B. Schalter, Kontakte, Frequenzumrichter mit einer genormten Wirk- und Blindleistung belastet werden müssen.

  • NPT 8919

    Einphasen-Eisenkerndrossel

    NPT 8919
    • Nennspannung: 230 - 600 V
    • Nennstrom: 1,5 - 32,5 A
    • Induktivität: 0,031 - 71 mH

    Diese Drosseln werden in Prüflaboren als Belastungsdrosseln eingesetzt. Sie können untereinander (fast) beliebig verschaltet werden. Werden diese Drosseln mit entsprechenden Widerständen eingesetzt, ist eine Prüfung unter verschiedenen cos(phi) möglich. Dies wird zB benötigt, um Zu- und Anschaltverhalten von Bauteilen zu prüfen. 



    • Isolierstoffklasse: F bei 40° C Umgebung

    • Klimakategorie: 25/085/21 DIN IEC 68 Teil 1

    • Max. Wicklungstemperatur: 125° C

    • Schutzart: IP00



  • NPT 892

    Einphasen-DC-Prüfdrossel

    NPT892
    • Nennspannung: 24 V
    • Nennstrom: 0,2 - 4 A
    • Induktivität: 160 - 125000 mH

    Schalter müssen während der Zulassungsphase viele unterschiedliche Prüfungen bestehen. Einige dieser Tests betreffen das Schaltverhalten unter verschiedenen Lastbedingungen, der Schalter wird sowohl bei Nennlast, Überlasst sowie mehreren cos? geprüft. Es werden neben der Dauerlast auch Zu- und Abschaltvorgänge untersucht. Bei diesen Tests ist entscheidend, die eingestellten Parameter, während der ganzen Prüfung, nicht zu verändern.


    In der Vergangenheit wurden als Induktive Lasten Luftdrosseln eingesetzt, da diese nahezu nicht sättigen. Luftdrosseln sind jedoch größer und haben ein stärkeres Streufeld, als vergleichbare Einsenkerndrosseln mit entsprechender magnetischer Energie. Um den jeweiligen cos? - Wert einzustellen, mussten dann noch entsprechend angepasste Widerstände verschaltet werden. Um alle geforderten Prüfpunkte zu erfüllen, mussten viele verschiedene induktive und ohmsche Lasten vorhanden sein.



    • Isolierstoffklasse: F bei 40° C Umgebung

    • Klimakategorie: 25/085/21 DIN IEC 68 Teil 1

    • Max. Wicklungstemperatur: 100° C

    • Schutzart: IP 00



  • NPT 8929

    EinphasenTestdrossel

    NPT 8929
    • Nennspannung: 230 V
    • Nennstrom: 0,5 - 32,5 A
    • Induktivität: 0,127 - 3180 mH

    Diese Drosseln werden in Prüflaboren als Belastungsdrosseln eingesetzt. Sie können untereinander (fast) beliebig verschaltet werden. Werden diese Drosseln mit entsprechenden Widerständen eingesetzt, ist eine Prüfung unter verschiedenen cos(phi) möglich. Dies wird zB benötigt, um Zu- und Anschaltverhalten von Bauteilen zu prüfen. 



    • Isolierstoffklasse: F bei 40° C Umgebung

    • Klimakategorie: 25/085/21 DIN IEC 68 Teil 1

    • Max. Wicklungstemperatur: 125° C

    • Schutzart: IP00



  • RPD 9039

    Dreiphasen-Lastdrossel

    RPD9039
    • Nennspannung: 400 V
    • Nennstrom: 0,6 - 75 A
    • Induktivität: 3,15 - 254 mH

    Antriebsumrichter oder Ausgangsfilter müssen bei Nennstrom geprüft werden, wozu üblicherweise Motor – Generator – Sätze verwendet werden. Auf Grund der hohen Kosten können die Prüflinge alternativ mit Drosseln belastet werden, welche über eine ausreichende Linearität verfügen und bei höheren Frequenzen die Temperaturgrenze nicht überschreiten.



    • Kühlart: AN

    • Isolierstoffklasse: 40°C

    • Klimakategorie: 25/085/21 DIN IEC 68 Teil 1

    • Max. Wicklungstemperatur: 140 °C

    • Schutzart: IP 00